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Was geschieht mit den Tieren im Versuch?

Definition Tierversuch

Der Gesetzgeber definiert den "Tierversuch" in §7 des Tierschutzgesetzes von 1998 folgendermaßen: "Tierversuche im Sinne dieses Gesetzes sind Eingriffe oder Behandlungen zu Versuchszwecken an Tieren, wenn sie mit Schmerzen, Leiden oder Schäden für diese Tiere verbunden sein können".

1. Können Tiere leiden und Schmerz empfinden? Jeder, der einmal gesehen hat, wie ein Hund leidet, wenn sein Herrchen verreist oder gar gestorben ist, jeder der einmal beobachtet hat, wie ein Muttertier leidet, dem die Jungen weggenommen wurden, wird diese Frage mit einem klaren “Ja” beantworten.

Die Verhaltensforschung hat eindeutig gezeigt, dass ein Tier genauso leidensfähig ist wie der Mensch. Der Begriff "Leiden" umfasst dabei nicht nur eine Beeinträchtigung des Wohlbefindens, sondern auch Angst, Stress, Schreckzustände, Panik, starke Aufregung und Erschöpfung, Trauer, Unwohlsein, Hunger- oder Durstqualen.

2. Ebenso gilt heute als wissenschaftlich erwiesen, dass Tiere Schmerzen empfinden können. Alle biologischen Voraussetzungen für die Schmerzempfindung, wie Schmerzrezeptoren, Überträgerstoffe und ein zentrales Nervensystem, sind zumindest bei Wirbeltieren ausgebildet. Auch Fischen wird heute von der Wissenschaftsseite Leidensfähigkeit und die Empfindung von Schmerz zugestanden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Letzte Aktualisierung am 04.06.2009