http://www.tierversuchsstadt-wuerzburg.de
 


Die Frage ist nicht:

Können sie denken ? oder: Können sie sprechen ? sondern: Können sie leiden ?



 


 


Würzburg ist eine Hochburg der tierexperimentellen Forschung und Lehre in Bayern,

also ein Ort mit der größten Anzahl von Tierversuchen in Deutschland.

Für alle EU-Staaten besteht der gesetzliche Auftrag, Tierversuche zu begrenzen und durch tierversuchsfreie Forschung zu ersetzen.

Tatsächlich wird jedoch in Würzburg in die Forschung mit Tierversuchen investiert:

In Würzburg / Grombühl entsteht das Zentrum für Experimentelle Molekulare Medizin (ZEMM) .

Wir halten dies für einen Rechtsbruch, da gegen Vorschriften der EU, des Tierschutzgesetzes sowie gegen das Grundgesetz - Staatsziel Tierschutz - verstoßen wird.

Die Baukosten (2001-2005) für das neue ZEMM der Universität Würzburg, in dem Genforschung an Mäusen betrieben werden soll, betragen 31 Millionen Euro und werden aus öffentlichen Mitteln gedeckt: Gelder des BMBF, des bayerischen Wissenschaftsministeriums und der Deutschen Forschungsgemeinschaft, die von Bund und Ländern finanziert wird. Auch die Uni Erlangen erhält ein Zentrum für experimentelle medizinische Forschung, dessen Baukosten sich auf 25 Millionen Euro belaufen.

Aus Mitteln der Europäischen Union erhielten deutsche und andere europäische Forschungsgruppen 2002 insgesamt mehr als 12 Millionen Euro allein für die Charaktisierung genetisch veränderter Mäuse.

Tierversuchsfreie Methoden, wie zum Beispiel die Forschung mit Zellkulturen, bieten heute beachtliche Möglichkeiten, um menschliche Erkrankungen zu erforschen.

Die tierversuchsfreie Forschung in Deutschland dagegen wird derzeit mit lediglich etwa 4 Millionen Euro pro Jahr staatlich unterstützt. Bei diesem ungleichen Voraussetzungen wundert es kaum, dass dieser Zweig der Forschung bislang ein Schattendasein führt.

 

 

 

 

 

 


 



Letzte Aktualisierung am 23.07.2009