Zur Überprüfung von allergieauslösenden oder reizenden Eigenschaften von
Chemikalien, Kosmetika oder Medikamenten werden Kaninchen oder Meerschweinchen
verwendet.
Den Tieren werden die Substanzen auf die geschorene Haut getragen, um die
Reaktionen zu beobachten. Wirkt die Substanz reizend, kommt es zu Rötungen,
Schwellungen oder schmerzhaften Entzündungen.
Obwohl für diesen Bereich bereits zwei behördlich anerkannte
tierversuchsfreie Verfahren existieren, wurden im Jahr 2004 in Deutschland 888
Hautreizungstests durchgeführt.
Ein Beispiel für die Unzuverlässigkeit dieses Tiertests ist die
Ätzwirkung von Bleichmittel. Bei Kaninchen und Meerschweinchen ruft es nur
leichte Hautveränderungen hervor, während es beim Menschen zu schweren
Hautverätzungen führt.
http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de