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Beispiele von Tierversuchen

Die Wissenschaftler beteuern, die Tiere würden nicht leiden – das stimmt nicht.

Die Tiere werden mit Elektroschocks traktiert, ihre Organe werden zerstört, sie werden vergiftet und verstrahlt, sie werden mit tödlichen Viren, Bakterien und Parasiten infiziert, ihre Gehirne werden geschädtigt, sie werden ertränkt, verbrannt oder verbrüht, sie werden chirurgisch verstümmelt.

  • In Leipzig werden über Elektroden am Ohr bei Hunderten von Mäusen durch Elektroschocks Streckkrämpfe der Hinterbeine ausgelöst. Andere Mäuse erhalten ein Gift injiziert, das Krämpfe der Vorder- und Hinterbeine verursacht.
  • Bei einem Versuch aus München werden bei 20 Ratten Organe des Innenohrs zerstört und ein Nerv wird durchschnitten. Hierdurch kommt es zu einer Fehlstellung der Augen, des Kopfes und der Vorderbeine.
  • In Hannover wird 24 Schafen ein schweres Trauma zugefügt, indem eine Lungenseite gequetscht und soviel Blut entzogen wird, bis es zu einem Blutungsschock kommt. Schließlich wird ein Nagel in einen Oberschenkelknochen getrieben.
  • In Neuherberg müssen über 700 Mäuse fünf Tage lang einen giftigen Stoff, der in der Benzin- und Kunststoffindustrie Anwendung findet, einatmen.
  • 136 Barsche werden in Berlin mit einer fast tödlichen (subletalen) Dosis UV-A-Strahlen bestrahlt. Nach einiger Zeit wird die Temperatur um 4°C auf 32°C erhöht. 78% der Fische sterben.
  • Bei einem Versuch in Hamburg werden Mäusen Erreger einer tropischen Infektionskrankheit des Menschen in die Bauchhöhle injiziert. Einige Tiere sterben innerhalb von 21 Tagen.
  • Sechs Rhesusaffen werden in Göttingen mit SIV, einem AIDS-ähnlichen Virus, infiziert.
  • In Bochum werden bei 8 Katzen Löcher in den Schädel gebohrt. Durch Einspritzen von Säure wird ein Gehirnabschnitt geschädigt, der für das Sehen von Bedeutung ist.
  • Im Rahmen von gerichtsmedizinischen Untersuchungen werden in Münster 8 Ratten ertränkt. Sie sterben innerhalb von drei Minuten.
  • Bei 52 Kaninchen wird in Aachen je ein Auge mit Natronlauge verätzt. Um den natürlichen Vorgang nach Laugenverbrennung beobachten zu können, werden die Tiere nicht behandelt.14
  • Ebenfalls in Aachen werden bei 17 Schweinen 30 Prozent der Hautoberfläche mit 75°C heißem Wasser verbrüht.
  • Der Sehnerv eines Auges wird bei 30 Ratten auf verschiedene Art geschädigt: Quetschung, Durchtrennung oder Injektion einer Substanz in das Auge. Eine Stunde später wird das Auge herausgeschnitten.
  • In Rostock wird bei 18 Minischweinen Zuckerkrankheit ausgelöst, indem die Bauchspeicheldrüse entnommen wird. Dann werden Inselzellen aus den Bauchspeicheldrüsen von geschlachteten Schweinen in einige der zuckerkranken Schweine transplantiert. Die Tiere sterben durchschnittlich nach 61 Tagen, Schweine, die keine transplantierten Zellen erhalten haben, nach 14 Tagen.17 Produkttests Etwa 39 Prozent der Versuchstiere werden in der pharmazeutischen


Letzte Aktualisierung am 04.06.2009